FESTBRENNSTOFFE  
     
  Pellets auf dem Vormarsch - Ausgereifte Technik für Alternativheizung  
     
  Gerade mit Blick auf die immer weiter steigenden Öl- und Gaspreise sind Holzpellets-
Heizungen für viele Hausbesitzer zu einer sinnvollen Alternative geworden.
 
     
  Im August 2005 kostete der Liter Heizöl durchschnittlich etwa 56 Cent, womit der jährliche
Verbrauch eines Einfamilienhauses von etwa 2000 Litern mit 1120 Euro zu Buche schlägt.
Mit 685 Euro für vier Tonnen Pellets stellen sich die Kosten für die gleiche Heizleistung
durch ein Pellets-Heizsystem deutlich günstiger dar. Mittlerweile heizen bereits 3000 Haus-
halte in Deutschland mit dem Brennstoff Pellets und leisten durch die CO2-neutrale Ver-
brennung einen Beitrag zum Klimaschutz.

Dabei profitieren Hausbesitzer beim Einbau eines Pellets-Heizsystems von einer Mindest-
fördersumme aus dem Marktanreizprogramm von 1700 Euro. Weiterhin können Darlehen
der KfW-Bankengruppe genutzt werden. Holzpellets sind “Restprodukte” der Holz
verarbeitenden Industrie, die aus den nicht nutzbaren Resten kleine Presslinge anfertigt,
welche in speziellen Kesselsystemen verbrannt werden können. Die Technik ist inzwischen
ausgereift, und “unter dem Strich” ist kein Unterschied zu konventionellen Öl- oder Gas-
heizungen mehr erkennbar. Da die Pellets zu den Festbrennstoffen zählen, ist der Trans-
port des Brennstoffes in die Brennkammer das entscheidende Problem gewesen.

Dies ist inzwischen durch genau steuerbare Schnecken gelöst, die sich exakt dem ge-
forderten Bedarf anpassen lassen. Allerdings sind besondere räumliche Anforderungen
nötig, weil der Winterbedarf wie bei der Ölheizung Lagerkapazität braucht. Aber auch bei
Pellets-Kesseln gibt es Qualitätsunterschiede, wie eine Untersuchung der
“Stiftung Warentest” ergab. Lediglich für drei von zehn getesteten Kesseln gab es das
Prädikat “guter Kessel”.
 
     
  Holzpellets  
     
  Die Technik der Pellets-Heizung wurde entwickelt, um Holzheizungen als vollautomatische
Anlagen betreiben zu können. Holzpellets bestehen aus Sägemehl, das zu ca. 6 bis 10mm
starken Röllchen gepresst ist. Sie verwerten anderweitig kaum nutzbare Abfälle aus Säge-
werken. Die kleinen Pellets werden den (eigens dafür entwickelten) Heizöfen in feinster
Mengen- und Zeitdosierung vollautomatisch aus dem Vorratsbehälter über ein Schnecken-
getriebe bzw. ein Gebläse zugeführt.
 
     
     
     
  Zusammensetzung:  
  Holzpellets enthalten, anders als Stückholz, nur noch einen Wasseranteil von ca. 8%. Nur
etwa 1% der Masse fällt als Asche an. Damit erreichen Holzpellets einen deutlich höheren
Brennwert als Stückholz. Der Brennwert von 2kg Pellets entspricht dem von 1 Liter Heizöl.
 
     
  Vorteile:  
  Die bei der Verbrennung von Holz frei werdende Energie zählt zu den regenerativen
Energien, da Holz innerhalb weniger Jahrzehnte nachwächst. Die für Produktion und Trans-
port von Holzpellets erforderliche Energie beträgt etwa 2% der im Brennstoff enthaltenen
Energie im Gegensatz von 10-12% bei Heizöl und Erdgas oder gar bis zu 40% bei Heizung
mit Strom. Holzpellets können überall hergestellt werden, wo Holzabfälle entstehen. Die
Transportwege sind kurz und die Versorgung ist gesichert. Bezogen auf den Heizwert sind
die Kosten von Holzpellets und Heizöl ungefähr gleich.
 
     
 
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